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Alte Oper
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Die Alte Oper am Opernplatz in Frankfurt am Main ist ein Konzert- und Veranstaltungshaus. Sie wurde 1873 bis 1880 als Opernhaus der StĂ€dtischen BĂŒhnen erbaut und bei einem Luftangriff 1944 zerstört. WĂ€hrend die Oper Frankfurt 1951 eine neue SpielstĂ€tte am Theaterplatz erhielt, blieb das Opernhaus noch lange Ruine. Erst 1976 begann der Wiederaufbau, der 1981 abgeschlossen war.
Contents
âą Geschichte
âą Planungen
âą Bauprojekt
âą Wiederaufbau
âą Baubeschreibung
âą Baumaterial
âą Architektur
⹠InnenrÀume
âą Haupttreppenhaus
âą Hauptfoyer
âą Orgel
âą Bauplastik
âą Galerie
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geschichte
Planungen
Frankfurts erster fester Theaterbau, das 1782 eröffnete Comoedienhaus am Theaterplatz, genĂŒgte mehr als 80 Jahre lang den Anforderungen der Frankfurter BĂŒrgerschaft. Im Parkett, den Parkettlogen, zwei RĂ€ngen und einer Galerie bot es etwa 1000 SitzplĂ€tze. Noch 1854 wehrten sich die BĂŒrger erfolgreich gegen PlĂ€ne fĂŒr einen Neubau.cite-ref-1[1]
Nach der Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch PreuĂen sorgte der Frankfurter ReceĂ vom MĂ€rz 1869 fĂŒr eine neue Diskussion.cite-ref-2[2] Die zwangsweise Eingliederung der ehemals souverĂ€nen Stadt in die preuĂische Provinz Hessen-Nassau wurde von der selbstbewussten Frankfurter BĂŒrgerschaft als DemĂŒtigung empfunden. Die wirtschaftlichen Aussichten der auf Handel und Finanzwirtschaft angewiesenen Stadt waren unsicher, zumal ihre Finanzen durch eine von PreuĂen erhobene enorme Kriegskontribution von 5,8 Millionen Gulden belastet waren, die von den nur rund 8000 steuerpflichtigen BĂŒrgern aufzubringen waren. Mit dem Gesetz vom MĂ€rz 1869 erhielt Frankfurt nicht nur die Kontribution zurĂŒck, sondern darĂŒber hinaus eine EntschĂ€digung von drei Millionen Gulden fĂŒr das vom preuĂischen Staat beanspruchte staatliche Vermögen der Freien Stadt. Am 14. Dezember 1869 regte der vom preuĂischen König bestellte neue OberbĂŒrgermeister Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein den Neubau eines Theaters an. Am 23. Dezember 1869 versammelte sich daraufhin eine Gruppe von 67 vermögenden BĂŒrgern im Saalbau und grĂŒndete einen Förderverein fĂŒr den Theaterneubau. Bis zum 12. Januar 1870 kamen Spenden in Höhe von 480.000 Gulden zusammen. Das Opernhaus steht damit am Anfang einer Reihe reprĂ€sentativer Bauprojekte der GrĂŒnderzeit nach dem Frieden von Frankfurt 1871, mit dem die Stadt ihren politischen Bedeutungsverlust kompensierte.
Bauprojekt
Zu Beginn der Planung hatte Frankfurt etwa 80.000 Einwohner, die schon bis 1873 auf 100.000 anwuchsen. Dementsprechend plante man den Neubau fĂŒr etwa 2000 Zuschauer auszulegen, doppelt so groĂ wie das bisherige Theater. Als Vergleichsbauten zog man das von Carl Ferdinand Langhans erbaute Königliche Opernhaus in Berlin, das gleichfalls von Langhans erbaute Leipziger Opernhaus und das Stadttheater Hamburg von Carl Ludwig Wimmel heran. Als Ergebnis plante man fĂŒr den Frankfurter Neubau eine GrundflĂ€che von 33.000 QuadratfuĂ, davon 14.000 fĂŒr das Auditorium, 13.000 fĂŒr das BĂŒhnenhaus und 6000 fĂŒr die NebenrĂ€ume einschlieĂlich Treppen, Foyer und VestibĂŒl. Die Baukosten schĂ€tzte man auf etwa 18 bis 20 Gulden pro QuadratfuĂ, was Gesamtkosten von etwa 660.000 Gulden ergab.cite-ref-4[4] Im Parterre, I. und II. Rang sollten insgesamt 85 Logen entstehen, von denen 67 lebenslang fĂŒr die Mitglieder des Fördervereins reserviert sein sollten. Als Bauplatz war zunĂ€chst der Rahmhof in der nordwestlichen Neustadt vorgesehen, dessen aus der frĂŒhen Neuzeit stammende HĂ€user abgerissen werden sollten, um einen rechteckigen Platz von 300 FuĂ Breite und 450 FuĂ LĂ€nge zu schaffen. Nach einer etwa sechsmonatigen Planungsunterbrechung wĂ€hrend des Krieges von 1870 schrieb die Stadt Anfang 1871 eine beschrĂ€nkte Konkurrenz aus. Die zunĂ€chst angefragten Gottfried Semper und Friedrich Hitzig lehnten aus Zeitmangel ab, stellten sich jedoch fĂŒr das Schiedsgericht zur VerfĂŒgung. Nunmehr wurden Johann Heinrich Strack (Berlin), Gustav Gugitz (Wien), GĂ©dĂ©on Bordiau (BrĂŒssel), Otto BrĂŒckwald (Altenburg) und Heinrich Burnitz (Frankfurt am Main) zur Teilnahme eingeladen. An die Stelle von Gugitz, der aus KrankheitsgrĂŒnden absagte, trat der Berliner Architekt Richard Lucae. Am 14. August 1871 trat das Schiedsgericht zur PrĂŒfung der fĂŒnf eingegangenen EntwĂŒrfe im Saalbau zusammen. Es wĂ€hlte einstimmig Lucaes im Stil der Neorenaissance gehaltenen Entwurf, verlangte jedoch einige Ănderungen, die die Treppenanlage und den Logensaal betrafen. AuĂerdem entschied es, die ausgelobte PrĂ€mie von 1250 Talern fĂŒr den Siegerentwurf auf 500 Taler zu reduzieren, âda das von uns bevorzugte Projekt nicht in allen StĂŒcken entsprechend befunden worden warâ. Die restliche PrĂ€mie empfahl es âals besondere Anerkennung ihrer Leistungen an die Herren Mitconcurrenten zu vertheilen.âcite-ref-5[5]
Am 5. Januar 1872 legte Lucae die ĂŒberarbeiteten PlĂ€ne vor. Er vergröĂerte den Portalbau, um Platz fĂŒr die von der Kommission gewĂŒnschten ReprĂ€sentationsrĂ€ume zu schaffen. Anfang 1872 schlug die Handelskammer Frankfurt einen GrundstĂŒckstausch vor. Sie hatte fĂŒr den Neubau der Börse ein GrundstĂŒck vor dem Bockenheimer Tor erworben und bot es der Theaterbaukommission im Tausch gegen den Rahmhof an. Da auch Lucae den Tausch nachdrĂŒcklich befĂŒrwortete, nahm die Kommission das Angebot an. Der Standortwechsel erforderte eine erneute Ăberarbeitung der PlĂ€ne. Am 31. Mai 1872 nahm der Magistrat Lucaes dritten Entwurf ab.
Am 6. Juni 1872 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung das Projekt am neuen Standort in den Wallanlagen. Zuvor hatte es bereits in der Presse scharfe Kritik am Fehlen detaillierter PlĂ€ne und einer belastbaren Baukostenkalkulation gegeben. Die Kritik richtete sich allerdings gegen den Architekten, nicht gegen die luxuriösen WĂŒnsche der Baukommission. âWenn Herr Professor Lucae, dem doch die Leitung des ganzen Baus ĂŒbertragen werden soll, auĂer Stande wĂ€re, vor Beginn des Werkes einen detaillierten Kostenvoranschlag vorzulegen, dann kann ihn die Stadt â seine kĂŒnstlerische Begabung in Ehren â als praktischen Baumeister nicht brauchen. Jeder Baumeister, der den Plan zu einem GebĂ€ude entworfen hat, und seine innere und Ă€uĂere Erscheinung genau kennt, muĂ einen solchen Kostenvoranschlag liefern können; zu dem lĂ€cherlichen Rechenexempel aber, das die Theaterbaukommission aufgestellt hat, wĂŒrde ein beliebiges Schulkind zu gebrauchen sein.âcite-ref-6[6] TatsĂ€chlich lag zu diesem Zeitpunkt nur eine grobe SchĂ€tzung der Baukosten von etwa 1,8 Millionen Mark vor.
Wesentliche Details der BauausfĂŒhrung waren noch ungeklĂ€rt, beispielsweise die genaue Anzahl und Lage der Logen, Sitz- und StehplĂ€tze sowie der ZugĂ€nge und Treppen. Im FrĂŒhjahr 1873 begannen erste Erdarbeiten auf dem Bauplatz. Der Planer des Heizungs- und LĂŒftungssystems zog sich aus dem Projekt zurĂŒck, sein Nachfolger starb, ehe er die Planung fertigstellen konnte. Eine Ausschreibung der LĂŒftungsanlage unter fĂŒnf Wettbewerbern erbrachte kein brauchbares Ergebnis. Im Mai 1874 mussten die Bauarbeiten deshalb fĂŒr etwa ein Jahr unterbrochen werden. Albrecht Becker, ein SchĂŒler Lucaes, ĂŒbernahm die Bauleitung und arbeitete die Planung der Heizung und LĂŒftung selbst nach dem Vorbild des Wiener Opernhauses aus. Mittlerweile war der fĂŒnfte Baukredit verbraucht und die Baukosten ĂŒbertrafen alle Erwartungen. Als Lucae am 26. November 1877 unerwartet starb, war der Bau erst im Rohbau fertiggestellt. Edgar Giesenberg ĂŒbernahm die AusfĂŒhrung der Innenausstattung nach Lucaes EntwĂŒrfen. Er signierte alle seine EntwĂŒrfe bescheiden mit Lucae invenit, Giesenberg sculpsit (âLucae hat es entworfen, Giesenberg ausgefĂŒhrtâ).
Die Auseinandersetzung um die Baukosten brachte den kunstsinnigen OberbĂŒrgermeister Mumm von Schwarzenstein, der das Projekt initiiert und gegen alle WiderstĂ€nde stets gefördert hatte, um seine Wiederwahl. Die Stadtverordnetenversammlung wĂ€hlte am 13. November 1879 den sparsamen Verwaltungsexperten Johannes Miquel zu seinem Nachfolger. Mumm von Schwarzenstein schied mit dem Ablauf seiner Wahlperiode am 26. Februar 1880 aus dem Amt.
Opernhaus 1880â1944
Am 20. Oktober 1880 wurde das GebĂ€ude mit Mozarts Oper Don Giovanni unter der musikalischen Leitung von Otto Dessoff eröffnet. Unter den geladenen GĂ€sten zur Einweihung befand sich auch der deutsche Kaiser Wilhelm I. Intendant Emil Claar erinnerte sich spĂ€ter: âBeim Betreten des strahlenden Treppenhauses sah Kaiser Wilhelm, lange stehenbleibend, in die Höhe und sagte zu mir: ,Das könnte ich mir in Berlin nicht erlauben.ââcite-ref-7[7]
Am 27. November 1882 lag die Endabrechnung vor. EinschlieĂlich des benachbarten Dekorationshauses und der AuĂenanlagen waren 6.810.423,92 Mark ausgegeben worden, denen Einnahmen von 518.246 Mark aus dem Verkauf der BauplĂ€tze am Opernplatz und an der HochstraĂe und 857.142 Mark ZuschĂŒsse der Logenmieter entgegenstanden. 5.433.035 Mark blieben somit zu Lasten des stĂ€dtischen Haushaltes. Die Frankfurter BĂŒrger standen dem Opernhaus deshalb anfangs reserviert gegenĂŒber. So veranlasste die auf Goethe zurĂŒckgehende Inschrift am Dachfries âDem Wahren Schoenen Gutenâ den Frankfurter Dichter Adolf Stoltze zu seiner mundartlichen Variante Dem Wahre, Scheene, Gute, die Berjerschaft muĂ blute. Aber der Bau wurde auch ein Symbol des gewachsenen Selbstvertrauens der BĂŒrgerschaft unter der ungeliebten preuĂischen Herrschaft.
Das Opernhaus war Ort zahlreicher UrauffĂŒhrungen, wie z. B. der von Carl Orffs Carmina Burana im Jahr 1937.
Kriegszerstörung
Im Zweiten Weltkrieg ging der Spielbetrieb unter Intendant Hans Meissner zunĂ€chst auch nach Beginn der Luftangriffe auf Frankfurt am Main weiter. Am 28. Januar 1944 senkte sich der Vorhang zum letzten Mal nach einer Vorstellung des Don Giovanni, dem Werk, mit dem das Opernhaus 1880 eröffnet worden war. Am Tag darauf wurde es so schwer beschĂ€digt, dass keine AuffĂŒhrungen mehr möglich waren. Die Stadt begann umgehend mit der Instandsetzung und wollte das Haus bis April wieder spielfĂ€hig machen. Noch wĂ€hrend der Bauarbeiten wurde das an der Ostseite des Opernplatzes gelegene Kulissenhaus beim Luftangriff in der Nacht vom 18. zum 19. MĂ€rz 1944 getroffen. Es brannte völlig aus, die Feuerwehr konnte aber ein Ăbergreifen des Brandes auf das Opernhaus und die umliegenden HĂ€userblocks verhindern.
Bei einem weiteren schweren Luftangriff am 22. MĂ€rz 1944 trafen Sprengbomben den nordöstlichen Eckrisalit, der völlig zerstört wurde. Brandbomben setzten das GebĂ€lk und die Ausstattung des Innenraums in Brand, der sich rasch ausbreitete und das ganze GebĂ€ude ergriff. Fotos, die unmittelbar nach dem Einmarsch US-amerikanischer Truppen im MĂ€rz 1945 in der Ruine aufgenommen wurden, zeigen allerdings, dass vor allem das prunkvolle Treppenhaus den Brand einigermaĂen ĂŒberstanden hatte. Die marmorne Treppe war zwar von TrĂŒmmern des eingestĂŒrzten Daches und der WĂ€nde bedeckt, jedoch blieben eine Vielzahl der Kandelaber, Wandleuchter und Verzierungen unversehrt.cite-ref-8[8] Dringend erforderliche Sicherungsarbeiten unterblieben jedoch, da die zerstörte Stadt andere PrioritĂ€ten hatte, um die Lebensmittel- und Wohnungsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Oper Frankfurt konnte im unzerstört gebliebenen Saal der Getreidebörse ihren Spielbetrieb am 29. September 1945 mit einer AuffĂŒhrung von Tosca wieder aufnehmen.cite-ref-mohr-s-300-9-0[9]
Im Juni 1946 erklĂ€rte OberbĂŒrgermeister Kurt Blaum, dass an einen Wiederaufbau des Opernhauses vorerst nicht zu denken sei. Stattdessen solle die Oper in das bisherige Schauspielhaus verlegt werden, das eventuell spĂ€ter zu einem gemeinsamen Haus fĂŒr Oper und Schauspiel ausgebaut und durch einen FlĂŒgelanbau ergĂ€nzt werden könne. Die Opernhausruine könne spĂ€ter, gemÀà einem schon im FrĂŒhjahr 1946 veröffentlichten Vorschlag, zu einem Kongresszentrum mit einem Konzertsaal fĂŒr 2000 Besucher umgestaltet werden.cite-ref-mohr-s-300-9-1[9]
Konflikt um den Wiederaufbau
Die Wiederaufbaudiskussion zog sich ĂŒber fast 30 Jahre hin. Statt die Ruine zu sichern, ĂŒberlieĂ sie der Magistrat 1946 SchrotthĂ€ndlern zur Ausschlachtung. Ăber 400 Tonnen âwertlose Eisenteileâ wurden herausgebrochen und als âSchrottâ verwertet, darunter StahlgerĂŒste der ZuschauerrĂ€nge, Versorgungsleitungen, die Kupferabdeckungen der Mauerkronen sowie alle erhaltenen Leuchter, GelĂ€nder und anderer Schmuck aus Buntmetallen.cite-ref-10[10] Erst nach der WĂ€hrungsreform 1948 grĂŒndete sich ein Kuratorium fĂŒr den Wiederaufbau der StĂ€dtischen BĂŒhnen unter Leitung von OberbĂŒrgermeister Walter Kolb. Aus finanziellen GrĂŒnden konzentrierte sich der Magistrat zunĂ€chst auf die Wiederherstellung des Schauspielhauses, das als neue SpielstĂ€tte fĂŒr die Oper vorgesehen war. Im Oktober 1949 bewilligte die Stadtverordnetenversammlung 1,4 Millionen DM fĂŒr den ersten Bauabschnitt. Gleichzeitig gab es im Magistrat Ăberlegungen, die Opernhausruine ganz zu beseitigen und an ihrer Stelle einen Parkplatz anzulegen; zur Sicherung der Ruine seien 200.000 DM erforderlich, die nicht zur VerfĂŒgung stĂŒnden.cite-ref-mohr-s-300-9-2[9]
Am 13. Februar 1950 beschloss der Magistrat sogar die SchlieĂung der StĂ€dtischen BĂŒhnen und die dauerhafte Einstellung aller Bauarbeiten. Nach öffentlichen Protesten und einer Unterschriftenaktion der betroffenen KĂŒnstler und der Frankfurter Tageszeitungen widerrief der Magistrat seine Entscheidung. Im Juli 1950 beendeten die Stadtverordneten diese âFrankfurter Theaterkriseâ und genehmigten weitere zwei Millionen Mark fĂŒr den Weiterbau der Oper im alten Schauspielhaus, die am 23. Dezember 1951 mit einer AuffĂŒhrung der Meistersinger von NĂŒrnberg eröffnete.cite-ref-geschichte-11-0[11]
Der Wiederaufbau der Opernhausruine war damit auf absehbare Zeit politisch und finanziell unmöglich, da die Haushaltssituation der Stadt weiterhin angespannt blieb und kein weiteres kulturelles GroĂprojekt zulieĂ. Deshalb grĂŒndeten Frankfurter BĂŒrger unter FĂŒhrung des Stadtverordneten Max Flesch-Thebesius 1952 das Komitee âRettet das Opernhaus.â Ein 1952 im Auftrag Frankfurter Bauunternehmen erstelltes Gutachten ergab, dass die Ruine standfest und grundsĂ€tzlich fĂŒr den Wiederaufbau geeignet war, aber durch die unsachgemÀà durchgefĂŒhrten Abbrucharbeiten von 1946 und die jahrelangen WitterungseinflĂŒsse erheblichen Schaden erlitten hatte.
âRettet das Opernhausâ
Ab Juli 1953 sammelte die BĂŒrgerinitiative mit Hilfe der Polytechnischen Gesellschaft und namhafter UnterstĂŒtzer aus der Frankfurter BĂŒrgerschaft fĂŒr den Wiederaufbau. Damals schrieb Thomas Mann an Flesch-Thebesius:
âMit dem Frankfurter Opernhaus verbindet sich fĂŒr mich die Erinnerung frĂŒher dramatischer EindrĂŒcke. Auf einer Ferienreise mit meinen Eltern hörte ich dort, ein halber Knabe, zum ersten Mal Wagners âFliegenden HollĂ€nderâ â in einer nach meinen provinziellen Begriffen ganz wunderbaren AuffĂŒhrung. Auch das Bild des Prachtbaus, in dem dies Wunder vor sich ging, prĂ€gte sich mir schon damals fĂŒr immer ein ⊠Das Kriegsschicksal des Bauwerkes, das doch wohl zum Besten gehört, was das historisch anlehnungsbedĂŒrftige 19. Jahrhundert vermochte, ging mir nahe, und ich empfinde mit den KunstsachverstĂ€ndigen, die, was davon aufrecht geblieben, den glĂ€nzenden Mantel des GebĂ€udes, erhalten zu sehen wĂŒnschen ⊠Rechnen Sie mich also, bitte, zu denen, fĂŒr die die pietĂ€tvolle Erhaltung des Opernbaus, der noch in seinem gegenwĂ€rtigen schmerzlich mitgenommenen Zustand ein GlanzstĂŒck harmonischer Architektur bleibt, und den man geistvoll âdie SchlieĂe im kostbaren GĂŒrtel des Stadtleibesâ, den Frankfurter Anlagen, genannt hat, eine wahre Herzenssache ist.â
â
Thomas Mann
:
Brief von Thomas Mann an Max Flesch-Thebesius
Bis April 1954 kamen 150.000 DM an Spenden zusammen. Trotz der prominenten Mentoren reichte das gesammelte Geld nicht einmal fĂŒr die Sicherung der Ruine, geschweige denn fĂŒr den Wiederaufbau. Ein im Oktober 1953 vorgestellter Entwurf von Gerhard Weber sah vor, die Fassade und das Treppenhaus zu erhalten und auf der Höhe des Foyers einen Konzertsaal von 50 mal 28 Metern fĂŒr etwa 2000 Besucher zu schaffen; ein kleinerer Saal mit 600 PlĂ€tzen und ein intimes Theater mit rund 250 PlĂ€tzen sollten das Opernhaus zu einem Kulturzentrum umgestalten.cite-ref-mohr-s-312-13-0[13] Weber bezifferte die voraussichtlichen Kosten auf 4,5 bis 5 Millionen DM; das stĂ€dtische Baudezernat bezweifelte die Kostenberechnung und schĂ€tzte die Kosten auf 15 bis 18 Millionen.cite-ref-mohr-s-312-13-1[13] Im September 1954 ĂŒbergab Flesch-Thebesius die gesammelten 150.000 DM an OberbĂŒrgermeister Kolb; der nahm das Geld an, verkĂŒndete jedoch eine Woche spĂ€ter, der Wiederaufbau des Opernhauses werde erst eingeleitet, wenn die Wohnungsnot behoben sei.cite-ref-mohr-s-312-13-2[13] Die fĂŒr ein provisorisches Dach fehlenden 23.000 DM wollte die Stadt zwar nicht aus eigenen Mitteln bereitstellen, lieĂ aber mit dem gespendeten Geld andere Sicherungsarbeiten an der Ruine durchfĂŒhren.cite-ref-14[14]
In der zweiten HĂ€lfte der 1950er Jahre rĂŒckte die Oper Frankfurt unter ihrem Generalmusikdirektor Georg Solti wieder in die erste Reihe der europĂ€ischen OpernhĂ€user auf, wĂ€hrend das Schauspiel immer noch auf seine engen, provisorischen SpielstĂ€tten angewiesen war. Das Hochbauamt lehnte den Wiederaufbau der Oper weiterhin ab und konzentrierte sich in diesen Jahren ganz auf den 1956 beschlossenen Umbau des von der Oper genutzten ehemaligen Schauspielhauses am Theaterplatz zur Theater-Doppelanlage. 1960 erfolgte die Grundsteinlegung, 1963 wurden das neue Schauspiel und das Kammerspiel eingeweiht.cite-ref-geschichte-11-1[11]
Das Opernhaus blieb bis auf weiteres Ruine. 1964 wurde die BĂŒrgerinitiative âAktionsgemeinschaft Opernhaus Frankfurt am Main e. V.â mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Kultur und Frankfurter BĂŒrgern unter Vorsitz von Fritz Dietz gegrĂŒndet. In den ersten zwei Jahren konnten sieben Millionen D-Mark aufgebracht werden fĂŒr die Erhaltung und Sanierung der Ruine. Bis zur Wiedereröffnung kamen 15 Millionen D-Mark an Spenden zusammen. Damit war dies die gröĂte BĂŒrgerinitiative der Bundesrepublik auf kulturellem Gebiet; am 15. MĂ€rz 1982 löste sie sich auf. 1965 sprach der damalige hessische Wirtschaftsminister Rudi Arndt bei einer Opernpremiere mit Dietz und wurde anschlieĂend in der Frankfurter Rundschau zitiert: âWenn Sie das Ding in die Luft sprengen, gebe ich eine Million fĂŒr das Dynamit.â So erhielt er seinen Spitznamen âDynamit-Rudiâ, den er spĂ€ter trotz aller Beteuerungen, er habe die Sprengung nie ernsthaft vorgeschlagen, nie wieder loswurde.cite-ref-15[15]
Wiederaufbau
1968 begannen mit den inzwischen gesammelten Spenden dringend notwendige Reinigungs- und Erhaltungsarbeiten an der ruĂgeschwĂ€rzten Fassade. 1970 wurde Walter Möller zum Frankfurter OberbĂŒrgermeister gewĂ€hlt. Der linke Sozialdemokrat bekannte sich bereits in seiner Antrittsrede am 9. Juli zum Wiederaufbau der Alten Oper, den er schon zuvor öffentlich befĂŒrwortet hatte. Er bildete eine Beratergruppe aus einflussreichen Parteifreunden, darunter der Bankier Walter Hesselbach und die Architektin Inge Voigt. AuĂerdem berief er Hilmar Hoffmann zum Frankfurter Kulturdezernenten.
Nach Möllers ĂŒberraschendem Tod 1971 wurde Arndt sein Nachfolger. Er brachte den Wiederaufbau endgĂŒltig auf den Weg. 1976 wurden Helmut Braun und Martin Schlockermann mit dem Wiederaufbau der Ruine als Konzert- und Kongresszentrum beauftragt. Arbeitsparole des Generalmanagers Ulrich Schwab war von allem das Beste, Modernste. Alleine das Engagement des Star-Akustikers Heinrich Keilholz verteuerte den Posten âElektroakustikâ von 1,8 auf 2,8 Millionen D-Mark.cite-ref-16[16]
Unter der Intendanz von Ulrich Schwab wurde das Haus als âAlte Operâ am 28. August 1981 im Beisein des damaligen BundesprĂ€sidenten Karl Carstens mit Gustav Mahlers 8. Sinfonie feierlich wiedereröffnet. Frank Zappas letztes Projekt The Yellow Shark wurde im September 1992 vom Ensemble Modern unter der Beteiligung des Komponisten hier uraufgefĂŒhrt.cite-ref-17[17]
Heute finden dort regelmĂ€Ăig Konzerte, auch konzertante AuffĂŒhrungen, Kongresse und Gastspiele statt. Neben der Alten Oper bespielen vier Konzertveranstalter das Haus: die Frankfurter BachKonzerte, die Frankfurter Museums-Gesellschaft, der Hessische Rundfunk und die PRO ARTE Frankfurter Konzertdirektion. JĂ€hrlich findet der Deutsche Sportpresseball statt.
Der holzgetĂ€felte GroĂe Saal fasst ca. 2.500 Zuschauer. Darunter gibt es den Mozart-Saal mit ca. 700 SitzplĂ€tzen, der fĂŒr Kammermusik genutzt wird, und eine Reihe kleinerer SĂ€le fĂŒr Kongresszwecke. Zum 40-jĂ€hrigen JubilĂ€um des Wiederaufbaus wurde zur Spielzeit 2021/2022 das Foyer in der Zwischenebene 2 neu gestaltet. Die frĂŒheren Garderobenbereiche wurden entfernt und die begehbare FlĂ€che vergröĂert. Unter dem Namen Clara Schumann Foyer soll es kĂŒnftig auch fĂŒr Publikumszwecke, beispielsweise fĂŒr mediale PrĂ€sentationen, genutzt werden. Clara Schumann wirkte ab 1878 als Klavierlehrerin am Hochschen Konservatorium im Westend nahe der damals im Bau befindlichen Oper.cite-ref-18[18]
Baubeschreibung
Baumaterial
Das 1880 eröffnete Opernhaus besteht ĂŒberwiegend aus zweischaligem Verblendmauerwerk: Einer Tragschale aus Backsteinen war eine 15 bis 20 Zentimeter starke Verkleidung aus SavonniĂšres vorgelegt. Der weiĂgelbe, feinkörnige Kalkstein aus Lothringen stammte aus französischen Reparationsleistungen nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71. Die Steine wurden unterirdisch gebrochen. Dasselbe Material fand auch fĂŒr die Steinfiguren und Reliefs Verwendung. FĂŒr stĂ€rker belastete Bauelemente verbaute man hĂ€rteren Kalkstein aus anderen lothringischen SteinbrĂŒchen: Der Stein fĂŒr den Sockel stammt aus LĂ©rouville, fĂŒr die TĂŒreinfassungen des Haupteingangs aus Reffroy und fĂŒr die Freitreppe vor dem Eingang aus Euville.
Der helle französische Kalkstein war ein fĂŒr Frankfurt ungewohntes Material. Alle groĂen ReprĂ€sentationsbauten der Stadt, wie der Dom, der Römer, die Paulskirche oder die Börse, waren in rotem Mainsandstein errichtet. Er lieĂ sich aber leichter bearbeiten als der traditionelle Sandstein. Im Laufe der Zeit dunkelt der Muschelkalkstein nach und bildet eine elfenbeinfarbene Patina. Beim Wiederaufbau mussten die durch Luftverschmutzung verwitterten Fassaden groĂflĂ€chig gereinigt und beschĂ€digte oder zerstörte Fassadenteile ersetzt werden. Die Steine fĂŒr den Wiederaufbau stammten aus demselben Steinbruch wie die ursprĂŒnglichen. Neue und alte Bauteile sind aber an ihren Farbunterschieden deutlich erkennbar.
Architektur
Das Opernhaus besteht aus zwei ineinandergeschachtelten Baukörpern. Der rechteckige, von einem flachen Satteldach gedeckte Kernbau umfasste die HauptrĂ€ume Treppenhaus, Auditorium und BĂŒhne. Heute nimmt er die SĂ€le und Innenfoyers auf. Ihn umgibt ein zweigeschossiger Mantelbau, der an allen vier Seiten mit Vorbauten versehen ist und die eigentliche Fassade des GebĂ€udes bildet. Das Erdgeschoss besteht aus dem Sockel, dem Sockelgesims und einer Rustika aus Steinquadern im LĂ€uferverband, unterbrochen von eingelassenen Fenstern. Ăber dem GebĂ€lk des Hauptgeschosses verlĂ€uft eine umlaufende Balustrade, die die flachen PultdĂ€cher des Mantelbaus verdeckt.
An den LĂ€ngsseiten treten am Anfang und Ende jeweils zwei dreiachsige Risalite um 4,70 Meter aus der Wand hervor. Zur SĂŒdseite hin erweitert sich der Mantelbau nochmals um 8,60 Meter. Die Hauptfassade besteht aus einem fĂŒnfachsigen, giebelbekrönten Risalit, dem eine dreiachsige Unterfahrt mit Altan vorgestellt ist. Diese ĂŒberdachte Einfahrt ist 12,86 Meter breit und 5,85 Meter tief. Sie hat an den Seiten jeweils eine, an der Frontseite drei offene Arkaden. Die drei Arkaden an der RĂŒckseite fĂŒhren ins GebĂ€udeinnere. Die zu den seitlichen Einfahrten fĂŒhrenden Rampen ermöglichten die Vorfahrt von Kutschen, wĂ€hrend vom Vorplatz zu den drei Eingangsarkaden eine fĂŒnfstufige Treppe fĂŒhrt.
Vom 20,92 Meter breiten Mittelrisalit leiten links und rechts zwei konvexe Viertelkreismauern mit jeweils drei Fensterachsen zu den LĂ€ngsseiten ĂŒber. Risalit und Viertelkreisbögen sind einheitlich gestaltet: Im Erdgeschoss lĂ€uft die Quaderung des Mauerwerks bogenförmig um die Arkade und endet in einem mit einem Maskenrelief verzierten Schlussstein. Das Hauptgeschoss des Mittelrisalits ist ein fĂŒnfachsiger Portikus mit HalbsĂ€ulen zwischen den Arkaden und Eckpilastern. Die fĂŒnf Arkaden bilden eine Loggia. Den HalbsĂ€ulen und Eckpilastern des Risalits entsprechen an den bogenförmigen Seitenmauern DreiviertelsĂ€ulen zwischen den drei Rundbogenfenstern und Pilaster an den Ecken. Das Hauptgeschoss an den Seitenmauern und Seitenrisaliten ist ebenfalls durch Pilaster geschmĂŒckt. Alle SĂ€ulen und Pilaster des Hauptgeschosses sind in korinthischer Ordnung ausgefĂŒhrt.
An der RĂŒckseite des GebĂ€udes tritt ein dreiachsiger, 12,96 Meter breiter Mittelrisalit um 2,40 Meter aus der WandflĂ€che hervor. Das gesamte GebĂ€ude ist maximal 100,31 Meter lang und 47,46 Meter breit, die Höhe ĂŒber der Bodenkante betrĂ€gt maximal 34 Meter. Die ĂŒberbaute GrundflĂ€che betrĂ€gt ca. 4000 Quadratmeter.
InnenrÀume
Vom Eingang gelangt man in den Windfang. Der mit Kreuzrippen geschmĂŒckte Raum erstreckt sich ĂŒber die fĂŒnf Achsen des Mittelrisalits und ist eine Achse tief. In den beiden Ă€uĂeren Achsen befinden sich die Kassen. Durch fĂŒnf rundbogige TĂŒren gelangt man in das VestibĂŒl, das einschlieĂlich der beiden viertelkreisförmigen EntrĂ©es zu beiden Seiten 19 Meter breit, 8,50 Meter tief und 6,50 Meter hoch ist. Die WĂ€nde sind durch Pilaster mit Basis und korinthisierenden Stuckkapitellen geschmĂŒckt, die Kassettendecke ebenfalls aus Stuck gefertigt. Windfang und VestibĂŒl wurden beim Wiederaufbau 1976 bis 1981 rekonstruiert.
Haupttreppenhaus
Bereits im Kernbau lag das prunkvoll geschmĂŒckte Treppenhaus. Es erstreckte sich ĂŒber sieben Achsen in der Breite und fĂŒnf Achsen in der Tiefe, entsprechend 28 und 18 Metern. Die Höhe betrug 16,50 Meter. Es nahm damit gut ein FĂŒnftel der GesamtlĂ€nge des GebĂ€udes in Anspruch. Die Treppe wurde in sechs LĂ€ufen von jeweils 3,50 Metern Breite um den in der Mitte gelegenen Eingang zum Parkett und zu den Sperrsitzen gefĂŒhrt. Die beiden seitlichen TreppenlĂ€ufe fĂŒhrten auf die Ebene der Parterrelogen, die oberen vier LĂ€ufe ĂŒber ein Mittelpodest mit Richtungswechsel zu den Logen im I. Rang auf Höhe des Hauptgeschosses. Das Treppenhaus wurde nach der Zerstörung nicht wieder aufgebaut. Heute befinden sich hier die Foyers der Ebenen 1, 2 und 3.
Hauptfoyer
Das rekonstruierte Hauptfoyer liegt im Hauptgeschoss ĂŒber dem VestibĂŒl und weist dementsprechend die gleichen MaĂe von fĂŒnf Achsen Breite und zwei Achsen Tiefe auf. Vorbild fĂŒr seine architektonische Gestaltung war wahrscheinlich die Sala di Galatea in der römischen Villa Farnesina, die Lucae von seinen Italienreisen her kannte. Der Zugang erfolgte vom Treppenhausumgang des I. Ranges, heute vom Foyer der Ebene 3.
Zuschauerraum und BĂŒhne
Obwohl der Zuschauerraum fĂŒr heutige VerhĂ€ltnisse eher klein war, bot er aufgrund seiner dichten, gestaffelten Bestuhlung und seiner vier RĂ€nge mehr als 2000 Besuchern Platz. Das hufeisenförmige, den ganzen Raum bis zu den Proszenien umspannende Rangsystem war als verkleideter Stahlskelettbau ausgefĂŒhrt. Die Logen im Parterre sowie im I. und II. Rang waren den Spendern und Logenmietern vorbehalten, das ĂŒbrige Publikum hatte nur Zugang zum Parkett sowie zum III. Rang und zur Galerie. Die Logen boten jeweils Platz fĂŒr vier Personen, bis auf die aufwendig gestaltete Fremdenloge in der Mitte des I. und II. Rangs, die bei besonderen AnlĂ€ssen aufwendig geschmĂŒckt wurde, beispielsweise als Kaiserloge zur Eröffnung des Opernhauses. Die beim Publikum besonders beliebten 24 Proszeniumslogen, davon 8 Doppellogen, boten 128 Zuschauern Platz. Der Zugang zum II. und III. Rang sowie zur Galerie erfolgte ĂŒber SeitengĂ€nge, die durch TreppenhĂ€user in den Seitenrisaliten erschlossen waren. Im Hauptgeschoss auf der Ebene des I. Ranges war fĂŒr alle Zuschauer der Ăbergang zum Foyer und zum Haupttreppenhaus möglich. Die BĂŒhnenöffnung war 12,50 Meter hoch und 15 Meter breit. Der goldfarben stuckierte BĂŒhnenrahmen war ein Werk des Frankfurter Malers Karl Julius GrĂ€tz. Zusammen mit der HinterbĂŒhne war der BĂŒhnenraum 28 Meter tief, 28 Meter breit und 35 Meter hoch.
Der Hauptvorhang nach einem Entwurf von Eduard von Steinle zeigte Figuren mit Szenen zu Goethes Faust. Vorne links diskutierten wie im Vorspiel auf dem Theater ein Theaterdirektor, ein Dichter und ein Narr, denen ein Souffleur aufmerksam folgte, wĂ€hrend sich auf der rechten Seite eine Gruppe aus verschiedenen Musikern und BĂŒhnenfĂ€chern auf ihren Auftritt vorbereiteten, beispielsweise der Liebhaber, der Held, die Soubrette und die Mutter.
Unterhalb des Zuschauerraumes im Erdgeschoss lagen die MaschinenrĂ€ume der BelĂŒftungsanlage mit der Mischkammer, in der die in die InnenrĂ€ume geleitete Luft gefiltert und temperiert wurde, sowie die Maschinerie der UnterbĂŒhne. Das gesamte GebĂ€ude war von zwei Untergeschossen unterkellert, die als Heizungs-, LĂŒftungs- und LagerrĂ€ume genutzt wurden. Zu den Neben- und FunktionsrĂ€umen im Mantelbau gehörten EmpfangsrĂ€ume, Garderoben, ProbensĂ€le und BĂŒros.
Besonders aufwendig war die Beleuchtungsanlage im Zuschauerraum. Von der Decke hing ein prunkvoller Kronleuchter mit 300 Gasleuchten. Kreisförmig um die DeckenaufhĂ€ngung des Kronleuchters waren zusĂ€tzlich 18 Sonnenbrenner installiert, besonders helle Gasleuchten, deren AbwĂ€rme ĂŒber ein konisches Rohr auf das Dach abgeleitet wurde. An den Seiten des Proszeniums waren acht sechsflammige Wandarmleuchter installiert, im SĂ€ulenumgang des III. Ranges 17 jeweils zweiflammige Ampelleuchten. Jede Loge besaĂ zudem eine einzelne Gasleuchte an der RĂŒckwand.
Beim Wiederaufbau als Konzert- und Kongresshaus wurden die gut erhaltenen Reste von Treppenhaus, Auditorium und BĂŒhnenhaus völlig entkernt. An ihrer Stelle entstand ein Stahlbetonbau, der neben dem GroĂen Saal mit 2434 PlĂ€tzen und dem Mozartsaal mit 718 PlĂ€tzen drei Foyers enthĂ€lt. Die frĂŒheren ProbensĂ€le in den hinteren Seitenrisaliten werden als Salons mit jeweils 72 PlĂ€tzen im Rahmen von Veranstaltungen genutzt.
Orgel
Im Jahr 1880 baute die Firma E. F. Walcker & Cie. (Ludwigsburg) eine kleine Orgel mit zehn Registern auf einem Manual und Pedal ein. 1938 folgte ein Erweiterungsumbau auf 14 Register.cite-ref-19[19] Die heutige Orgel wurde 1981 von der Firma Karl Schuke (Berlin) als Opus 357 gebaut. Die untere HĂ€lfte der achteckigen Ăffnung in der Stirnseite des Podiums wird durch den Freipfeifenprospekt beherrscht. DarĂŒber sind an einem Gitterwerk vier kleine Felder mit spiegelbildlich angebrachten Pfeifen zu sehen. Das Instrument verfĂŒgt ĂŒber 62 Register mit insgesamt etwa 4700 Pfeifen, die auf drei Manuale und Pedal verteilt sind. Neben dem festen Spieltisch an der Orgel, der mittig unterhalb des Prospektes eingebaut ist, gibt es einen freistehenden Spieltisch auf dem Podium. FĂŒr das gesamte Werk ist eine WindabschwĂ€chung wĂ€hlbar. Die Orgel hat mechanische Schleifladen und eine elektrische Registertraktur. Die Disposition lautet wie folgt:cite-ref-20[20]
Bauplastik
Das Figurenprogramm lĂ€sst sich in zwei thematisch unterschiedliche Zonen einteilen. Die Figuren am Kernbau gehören sĂ€mtlich einem mythologischen Themenkreis an. Den Giebel der Hauptfassade bekrönte bis zur Zerstörung 1944 ein in Zink gegossener Pegasus. Das Werk von Ludwig Brunow zeigte den Moment, als das FlĂŒgelroĂ mit seinem Hufschlag die zum Dichten begeisternde, dem Apollon und den Musen heilige Quelle Hippokrene entspringen lĂ€sst. 1981 gestaltete Georg HĂŒter die Figur in Anlehnung an das verloren gegangene Vorbild neu. Die Nachschöpfung geriet allerdings nach dem Urteil des damaligen Frankfurter DenkmalschĂŒtzers Heinz Schomann zu einem âvom feurigen Vollblut zum trĂ€gen KaltblĂŒter verdickten Pegasusâ.cite-ref-21[21]
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Hauptartikel
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Pegasus-Skulptur (Frankfurt am Main)
Der rĂŒckseitige Giebel trug eine Figurengruppe von Friedrich Schierholz: Eine Frauenfigur als Sinnbild der Poesie unterrichtet einen Genius. Das darunterliegende Giebelrelief stammt von Karl Rumpf. Es zeigt in der Mitte die drei Parzen Atropos, Klotho und Lachesis, links und rechts von ihnen Figuren, die die verschiedenen Lebensalter personifizieren: Amor und Psyche, Geburt, Jugend, Mannesalter und Tod. WĂ€hrend die Figuren im linken Giebelfeld fĂŒr das heitere Leben stehen, symbolisiert die Gruppe im rechten Giebelfeld den Ernst des Lebens.
Das Relief im Frontgiebel, ein Werk von Gustav Kaupert, zeigt in der Mitte die drei Chariten Aglaia, Euphrosyne und Thalia, stehend und von einem Kranz blĂŒhender Rosen umschlungen. Die Figuren im linken Giebelfeld reprĂ€sentieren die Komödie, ein widerstrebender Panther, den zwei Amoretten zu Bacchus fĂŒhren, dem sich Jokus zugesellt, der Gott des Scherzes. Die Figuren im rechten Giebelfeld stehen fĂŒr die tragische Dichtung: Ein Todesgenius mit gesenkter Fackel und einer Tragödienmaske, daneben eine Ă€ltere Frau â Symbol der Schuld â in deren SchoĂ sich eine junge Frau wirft, wĂ€hrend rechts eine Furie auf sie lauert.
Zu beiden Seiten der Giebel sowie ĂŒber den Seitenrisaliten stehen acht Figurengruppen aus jeweils drei nackten Genien, die sich an den HĂ€nden fassen und RĂŒcken an RĂŒcken um einen Kandelaber stehen. Die Originale von Emil Hundrieser wurden im Krieg zerstört und beim Wiederaufbau durch Kopien ersetzt, allerdings ohne die Gasfackeln, welche frĂŒher bei besonderen AnlĂ€ssen festlich illuminiert wurden.
Unterhalb des Giebelfeldes sind in die Fassade des Kernbaus an der Frontseite vier Nischen eingelassen, ebenso an den Seiten und an der RĂŒckseite. Die 16 Nischen nehmen allegorische Frauengestalten in antiken GewĂ€ndern auf: An der Hauptfassade Tragödie, Komödie, Tanz und Poesie, an der Westseite Wahrheit, Eitelkeit, Frohsinn und Ehre, an der Nordseite Rache, Musik, Terpsichore und Kalliope und an der Ostseite MĂ€rchen, Volkslied, Sage und Geschichte. Die Figuren stammen von Gustav Herold, Heinrich Petry, Wilhelm Schwind, Rudolf Eckhardt und Friedrich Schierholz. Zwischen den Figurennischen ist die Fassade mit Sgraffito geschmĂŒckt.
Den Giebel des Mantelbaus schmĂŒckte ursprĂŒnglich eine aus Zink gegossene Figurengruppe des Apollon musagetes auf einem von zwei Greifen gezogenen Wagen. Das Werk des Berliner Bildhauers Erdmann Encke ging im Krieg verloren. Kritiker bemĂ€ngelten schon zur Eröffnung des Opernhauses, die zum Sprung in die Luft bereiten Greifen nĂ€hmen eine Haltung ein, als ob sie âsich zum Vortrag eines vierhĂ€ndischen KlavierstĂŒckes anschicktenâ, und Friedrich Stoltze bezeichnete die Figurengruppe respektlos als âApollo in der BadebĂŒttâ.cite-ref-mohr-1980-22-0[22]
Die beim Wiederaufbau auf den Giebel gesetzte Pantherquadriga von Franz KrĂŒger befand sich ursprĂŒnglich auf dem 1902 errichteten Schauspielhaus an der Gallusanlage. Sie war 1962 beim Abbruch der Jugendstilfassade des Schauspielhauses nach Wehrheim verkauft worden, wo sie rund 10 Jahre lang in einem Garten stand. 1973 wurde sie an einen SchrotthĂ€ndler in Nieder-Eschbach abgegeben, wo sie ein Photograph der Frankfurter Rundschau zufĂ€llig entdeckte. Eine Anfrage beim Stadtarchiv bestĂ€tigte, dass es sich tatsĂ€chlich um die verschollene Quadriga des Schauspielhauses handelte. Da der stĂ€dtische Kulturetat den geforderten Kaufpreis von 25.000 Mark nicht aufbrachte, erwarb die âAktionsgemeinschaft Alte Operâ das Kunstwerk von dem SchrotthĂ€ndler und lieĂ es auf den Giebel stellen.cite-ref-23[23]
FĂŒr die Akroterien des Giebelfeldes schuf Gustav Herold zwei weibliche Figuren, die Recha aus Lessings Nathan der Weise und die Isabella aus Schillers Die Braut von Messina. Das Relief im Giebelfeld stammt von Erich Hundrieser. Im Zentrum steht das Frankfurter Stadtwappen, an das sich zwei liegende nackte MĂ€nnerfiguren anlehnen, allegorische Darstellungen der FlĂŒsse Main und Rhein. Der Fries unterhalb des Giebelreliefs trĂ€gt die Inschrift DEM WAHREN SCHOENEN GUTEN, ein abgewandeltes Zitat aus Goethes Gedicht Epilog zu Schillers Glocke.cite-ref-24[24] Die widmende Dativform ist als Hommage an den berĂŒhmtesten Frankfurter zu verstehen, der auch Direktor der Weimarer HofbĂŒhne war. Die ursprĂŒnglichen FassadenentwĂŒrfe des Opernhauses trugen noch den Spruch APOLLINI ET MUSIS DEDICATUM OPUS ANNO MDCCCLXXI, eine konventionelle lateinische Widmung an Apoll und die Musen mit der damals ĂŒblichen Jahreszahl. Kritiker monierten die schlieĂlich gewĂ€hlte Widmung, da das Theater letztlich nicht dem Wahren, sondern dem âKultus der schönen TĂ€uschungâ gewidmet sei.cite-ref-mohr-1980-22-1[22]
Die Fassade des Hauptgeschosses ist mit 24 Medaillons ĂŒber den Fensterachsen an Front- und RĂŒckseite sowie an den vier Seitenrisaliten geschmĂŒckt, die von den Bildhauern Gustav Herold, Max Wiese und Ludwig Tendlau stammen. Sie zeigen PortrĂ€ts berĂŒhmter Dramatiker und Komponisten aller Epochen. Unter den elf Komponisten sind drei französische (Auber, Boieldieu, MĂ©hul), drei italienische (Cherubini, Rossini, Spontini) und fĂŒnf deutsche (Beethoven, Gluck, Meyerbeer und Weber). Von den dreizehn Dramatikern reprĂ€sentieren drei (Ăschylus, Sophokles und Euripides) das klassische Drama der Antike; die Neuzeit vertreten neben Shakespeare zwei spanische (Lope de Vega, Calderon), drei französische (Corneille, MoliĂšre und Racine) und vier deutsche Dichter (Lessing, Schiller, Kleist, Grillparzer). Drei Medaillons wurden beim Einsturz der Nordostfassade 1944 zerstört (Euripides, Sophokles und Ăschylus) und 1980 nach Photographien rekonstruiert.
Galerie
Literatur
âą Christine Wolf Di Cecca: Die Frankfurter âAlte Operâ. Baumonographie eines Opernhauses 1869â1880 (= Studien zur Frankfurter Geschichte. 39). Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-7829-0451-6.
âą Albert Richard Mohr: Das Frankfurter Opernhaus 1880â1980. Kramer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-7829-0232-7.
âą Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5.
âą Wolf-Christian Setzepfandt: ArchitekturfĂŒhrer Frankfurt am Main / Architectural Guide. 3. Auflage. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-496-01236-6, S. 32 (deutsch, englisch).
âą Wolfgang Schivelbusch: Eine wilhelminische Oper. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-458-14242-8.
Weblinks
Commons
: Alte Oper (Frankfurt am Main)
â Sammlung von Bildern
âą Literatur von und ĂŒber Alte Oper im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Offizielle Website der Alten Oper Frankfurt am Main
Einzelnachweise
cite-note-11. â Anton Heinrich Emil von Oven: Das erste stĂ€dtische Theater in Frankfurt am Main. Ein Beitrag zur Ă€uĂeren Geschichte des Frankfurter Theaters 1751â1872. In: Neujahrsblatt des Vereins fĂŒr Geschichte und Alterthumskunde zu Frankfurt am Main fĂŒr das Jahr 1872.
cite-note-22. â Gesetz, betreffend die Auseinandersetzung zwischen Staat und Stadt Frankfurt am Main vom 5./10. MĂ€rz 1869. (Nr. 7344). In: Gesetz-Sammlung fĂŒr die Königlich-PreuĂischen Staaten. Berlin 5. MĂ€rz 1869, S. 379â392 (Digitalisat).
cite-note-31. Boris Slamka: Der Ernst der Stunde: Die Vereinigten Stadttheater in Frankfurt am Main 1914-1918. LIT Verlag, MĂŒnster 2014, ISBN 978-3-643-12579-8, S. 23â41.
cite-note-44. â Magistratsakte U 512 I, 19râ20r. 33.000 QuadratfuĂ entsprechen nach altem Frankfurter MaĂ 2673 Quadratmetern, nach preuĂischem MaĂ 3250 Quadratmetern.
cite-note-55. â Christine Wolf Di Cecca: Die Frankfurter âAlte Operâ. Baumonographie eines Opernhauses 1869â1880 (= Studien zur Frankfurter Geschichte. 39). Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-7829-0451-6, S. 18 16.
cite-note-66. â Frankfurter Beobachter. 5. Juni 1872, zitiert nach Wolf di Cecca: Die Frankfurter âAlte Operâ. 1997, S. 18.
cite-note-77. â Waldemar Kramer (Hrsg.): Frankfurt Chronik. 3., erw. Auflage. Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-7829-0321-8, S. 361.
cite-note-88. â Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5, S. 18â19.
cite-note-mohr-s-300-99. â Albert Richard Mohr: Das Frankfurter Opernhaus 1880â1980. Kramer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-7829-0232-7, S. 300â301.
cite-note-1010. â Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5, S. 13.
cite-note-geschichte-1111. â Geschichte der StĂ€dtischen BĂŒhnen (Memento vom 4. Februar 2012 im Internet Archive)
cite-note-122. Zitiert nach Albert Richard Mohr: Das Frankfurter Opernhaus 1880â1980. Kramer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-7829-0232-7, S. 311.
cite-note-mohr-s-312-1313. â Albert Richard Mohr: Das Frankfurter Opernhaus 1880â1980. Kramer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-7829-0232-7, S. 312.
cite-note-1414. â Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5, S. 12.
cite-note-1515. â Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5, S. 18â19.
cite-note-1616. â Birnen kaputt. In: Der Spiegel. Nr. 46, 1981, S. 45â46 (online).
cite-note-1717. â Dirigent der StĂŒhle. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1992 (online â Frank Zappas Orchester-Suite âThe Yellow Sharkâ wird in Frankfurt uraufgefĂŒhrt).
cite-note-1818. â Neugestaltung des Foyers Alte Oper. In: Frankfurt.de. Stadt Frankfurt am Main, 27. August 2021, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. August 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/frankfurt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-1919. â Franz Bösken: Quellen und Forschungen zur Orgelgeschichte des Mittelrheins (= BeitrĂ€ge zur Mittelrheinischen Musikgeschichte. Band 7,1). Band 2: Das Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Wiesbaden. Teil 1: AâK. Schott, Mainz 1975, ISBN 3-7957-1307-2, S. 307.
cite-note-2020. â Orgel der Alten Oper, abgerufen am 22. April 2020.
cite-note-2121. â Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5, S. 70.
cite-note-mohr-1980-2222. â Albert Richard Mohr: Das Frankfurter Opernhaus 1880â1980. Kramer, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-7829-0232-7, S. 52.
cite-note-2323. â Wilfried Ehrlich: Alte Oper â Neues Haus. Bericht ĂŒber ein Frankfurter Ereignis. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02583-5, S. 77.
cite-note-2424. â Johann Wolfgang von Goethe, Berliner Ausgabe. Poetische Werke, Band 2. Berlin 1960 ff, S. 92. (zeno.org)
50.1158333333338.6719444444444coordinatesKoordinaten: 50° 6âČ 57âł N, 8° 40âČ 19âł O